Im Massengrab Nr. 3 auf dem Donskoj Friedhof in Moskau liegt die Asche von ca. 2000 erschossenen Deutschen und Österreichern

In Moskau liegt die "nicht abgeholte Asche"(Inschrift eines Steines auf dem Grabort) tausender Opfer politischer Repression auf dem Donskoj- Friedhof verscharrt.

Unter vielen Deutschen,

dieser Mann

Wolfgang Waterstraat, Bild  eines deutschen Opfers der sowjetischen Militärjustiz

Wolfgang Waterstraat, Arzt im humanitären Einsatz.

Sie konnten bereits über sein Schicksal etwas mehr erfahren: MDR Fernsehen, Donnerstag, 26.02.2004 ab 22.35 in der Sendung: Nah dran.

Dokumentarfilm: 25.08.2005 ab 22.15 MDR Fernsehen, Sendung: Nah dran

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Am 1.Juli 2005 um 9.30 Uhr fand in Moskau auf dem Donskoj- Friedhof eine kleine Feierstunde statt, um den Kreis der Gedenksteine aus unterschiedlichen Ländern dort um ein deutsches Memorial zu ergänzen. Lange hat es gedauert- vom ersten Erscheinen eines Artikels in der Moskauer Abendzeitung Wetschernaja Moskwa am 13. April 1998 mit einer Todesliste mit deutschen Namen und sogar der späteren Ablichtung persönlicher Gegenstände und von Gefangenenfotos kurz vor der Hinrichtung. Bisher ist es deutschen Behörden nicht gelungen, alle Angehörigen von Russland rehabilitierter Deutscher zu finden. Ferner ist es nicht gelungen, alle nach Kriegsende zum Tode verurteilten und in der Sowjetunion erschossenen Deutschen zu erfassen. Daher kann man bis heute noch keine genauen Zahlen nennen. Dies soll sich nun ändern. Auf den ersten Aufruf hin kamen schon überraschend viele Rückmeldungen- aber bestimmt gibt es noch viele Betroffene , die von der Aktion nichts wissen! Es sollen doch möglichst viele Betroffene die Möglichkeit bekommen, in Moskau ihrer Toten gedenken zu können.

Der Text auf dem Gedenkstein lautet:

Zur Erinnerung an die Bürger Deutschlands, Opfer der politischen Repressionen 1950- 1953.

Als Ergänzung ist unten auf dem Stein vermerkt:

Die Namenlisten der Opfer sind in den Räumlichkeiten der Friedhofsverwaltung einsehbar. *

Eine deutsche Dokumentation in Form eines Totenbuches wird dann alle bereits bekannten Namen von Betroffenen enthalten.

Ich habe mich - um die historische Wahrheit zu erhalten - zur Veröffentlichung der Namen von Betroffenen, deren Angehörige uns bereits bekannt sind, entschlossen. Wenn es dagegen aus irgendwelchen Gründen Einwände geben sollte- auch Korrekturen- bitte ich um Nachricht.

  • Die erste Liste (S.1- 3) wurden einem Artikel der Moskauer Abend-Zeitung vom 13.04.1998 entnommen. In dieser Zeitung wurden am 06.07.1998 auch persönliche Gegenstände und Fotos der Betroffenen abgebildet. Diese Gegenstände waren zeitweilig in deutscher Hand- wurden aber wieder der Moskauer Presse übergeben, da man zu diesem Zeitpunkt keine deutschen Angehörigen ausfindig machen konnte. Kleine Abweichungen in der Schreibweise von Namen sind durch Übersetzungsfehler möglich.

Wir suchen Angehörige, Freunde, und Bekannte nachfolgender Personen und Unbekannter, die - sofern es noch nicht geschehen ist- Hinweise zum Leben und zu den Umständen der Verschleppung/Festnahme der Betroffenen geben können, damit deren Schicksale weitgehend dokumentiert werden können.

Stichworte: 60,Jahre,Kriegsende,DDR,Todesurteile,SMT,Militärtribunale,

zu den Listen News Sound-Track

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* Ob die vollständige Todesliste der Deutschen ab Gedenkstein- Aufstellung wirklich für jeden in der Friedhofsverwaltung einsehbar ist? Nach dem TV- Beitrag des MDR am 1.8.2007 und der dort gezeigten (milde ausgedrückt) unverständlichen Haltung des Friedhofsdirektors kommen Zweifel auf. Irgendwie erinnert es uns an den Kalten Krieg...

 

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Wir suchen weiter dringend Angehörige, da die Anzahl der ermordeten Deutschen nach neueren Recherchen doch viel höher veranschlagt werden muss !

In Moskau am Massengrab Nr. 3 auf dem Donskoi - Friedhof fand die feierliche Einweihung eines Gedenksteines zu Ehren der in den Jahren 1950 – 1953 von sowjetischen Militärtribunalen (SMT) zum Tode verurteilten und hingerichteten Betroffenen statt. Im Oktober 2005 soll auch ein deutsches Totenbuch mit den Namen möglichst aller betroffenen Deutschen fertig gestellt werden. Über den Termin der Gedenkstein-Einweihung hinaus werden weitere Forschungsarbeiten nötig sein. Möglichst viele Angehörige der dort im Massengrab Beerdigten sollten von diesem Grabort erfahren. Leider konnten bisher durch mangelndes Interesse der Medien nur wenige betroffene Familien informiert werden.

Daher geben Sie bitte diese Info weiter.

 

 

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Frau Görge- Waterstraat , deren Vater auch auf der Liste steht, möchte eine Dokumentation über diese Opfer stalinistischer Gewalt schreiben und bittet ebenfalls dringend um Kontaktaufnahme. Sie koordiniert auch bei Bedarf die Aktivitäten der Angehörigen.

 

Kontaktdaten als Grafik